Clean Eating

Ernährungstrend oder althergebrachtes Wissen?



Ernährung spielt eine große und wichtige Rolle in unserem Leben, denn Nahrung bedeutet Leben. Unser Essen soll schmecken und gleichzeitig gesund sein. Doch das ist leider gar nicht so einfach. Heutzutage dominiert das Angebot an stark industriell verarbeiteten Lebensmitteln in den deutschen Supermarktregalen und kaum einer studiert die Zutatenliste der Produkte, die im Einkaufswagen landen. Wir vertrauen der Lebensmittelindustrie also blind, dass die Produkte, die uns angeboten werden, gesund und vollwertig sind und uns nicht krank machen. Aber stimmt das wirklich? Die Realität sieht leider anders aus und die Lebensmittelindustrie lockt uns mit trügerischen Werbeversprechen.

Industriell verarbeitete Lebensmittel werden meist kostensparend hergestellt und sind mit Aromen, Zusatzstoffen, Verdickungsmitteln und Geschmacksverstärkern versetzt. Wir konsumieren Lebensmittel, die aus Zutaten bestehen, deren Namen wir nicht auspreschen können. Man muss sich also fragen was das noch mit normaler Ernährung zu tun hat. Genau hier setzt das Clean Eating Konzept an und soll dabei helfen, sich dauerhaft gesund und ausgewogen zu ernähren.


Erfahre alles über das Clean Eating Konzept






1. Was versteckt sich hinter dem Begriff Clean Eating?

Clean Eating ist ein englischer Begriff und stammt ursprünglich aus den USA. In Deutschland ist dieser Begriff als Vollwertkost bekannt. Übersetzt man Clean Eating wörtlich ins Deutsche, bedeutet es „sauberes Essen“. Dies hat aber keineswegs etwas mit Hygienevorschriften zu tun oder damit wie gründlich man sein Essen wäscht. Vielmehr geht es beim Clean Eating um die Verwendung von möglichst unverarbeiteten also „reinen“ Lebensmitteln.

Wie funktioniert das Clean Eating Konzept?

Wer sich nach dem Clean Eating Konzept ernährt, achtet auf regionales und saisonales Obst und Gemüse, dass möglichst nicht mit Pestiziden belastet ist. Bei der „cleanen“ Ernährungsweise wird auf Lebensmittel verzichtet, die hochgradig industriell verarbeitet sind und denen künstliche und chemische Zusatzstoffe oder Fabrikzuckerr beigemischt wurden. Was sich theoretisch sehr einfach anhört, stellt sich in der Praxis beim wöchentlichen Einkauf im Supermarkt als Herausforderung dar, denn nahezu alle Lebensmittel enthalten Zusatzstoffe der E-Nummern-Gruppe und weitere Beimischungen, die in unserer Nahrung nichts zu suchen haben. Sich nach dem Clean Eating Konzept zu ernähren bedeutet Süßstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe, Transfette, Pestizide und GVO´s (gentechnisch veränderte Organismen) vom seinem Speiseplan zu streichen.



2. Clean Eating – Kurzfristiger Trend oder nachhaltige und gesunde Ernährungsweise?

Als einen neuen Trend kann man das Clean Eating Konzept eher nicht bezeichnen. Der Begriff „Clean Eating“ bzw. die Ernährungsform ist genauso alt wir die Bio-Bewegung und war Ende der 80er Jahre als Vollwertkost bekannt. In der Zeit der Industrialisierung wurden immer mehr Zusatzstoffe und Aromen für Nahrungsmittel zugelassen und so änderte sich das Nahrungsangebot. Schon in den 60er Jahren setzte die Lebensmittelindustrie auf schnelle Fertiggerichte und langhaltbare Lebensmittel. Seit der Jahrtausendwende wurden mehr ToGo-Produkte angeboten und der eigentliche Sinn des Essens ging in unserer Gesellschaft verloren. Essen wurde zur Nebensache und die traditionelle Mahlzeit zu Hause am Esstisch musste der Einfachheit und der Schnelligkeit beim Kochen weichen, denn in unserem stressigen Alltag versuchen wir möglichst viel Zeit einzusparen. Hier kommt das Clean Eating Konzept ins Spiel. Wer auf natürliche Lebensmittel setzt, entwickelt nicht nur ein besseres Bewusstsein für Nahrungsmittel, sondern fördert auch seine Gesundheit.

Für wen ist Clean Eating geeignet?

Clean Eating ist für jeden geeignet, der sich gesund und vollwertig ernähren möchte. Nachweislich beugt die Ernährungsweise Erkrankungen vor wie Diabetes Typ II, Bluthochdruck, Adipositas, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen, sowie Herz und Kreislauf-Erkrankungen. Zudem hat Clean Eating einen positiven Effekt auf das Körpergewicht. Clean Eating hat aber nichts mit einer Diät gemeinsam. Das Konzept beschreibt vielmehr eine Lebenseinstellung und eine langfristige Ernährungsumstellung, die gleichzeitig einen positiven Effekt auf die Gesundheit ausübt und das Lebensgefühl verbessern kann.

Clean Eating Obst Salat ohne Zucker



3. Die 10 Grundsätze für die Ernährungsform Clean Eating

Mit diesen 10 Regeln kannst du deine Ernährung ganz einfach auf Clean Eating umstellen und gleichzeitig Deine Gesundheit steigern. Natürlich funktioniert das nicht von heute auf morgen aber das ist auch nicht schlimm. Für eine Ernährungsumstellung ist auch ein neues Bewusstsein für Ernährung und für Lebenmittel nötig. Dies erfordert Zeit und Geduld und ist ein längerer Prozess. Der erste Schritt für diesen Weg ist die eigene Zubereitung der Mahlzeiten, denn wer selbst kocht, weiß was in seinem Essen enthalten ist. Also "Back to the Roots" und wieder zurück an den Herd. Kochen macht Spaß und bringt einen erholsamen Ausgleich zum stressigen Alltag.


Gemüse

1. Ess mehr Gemüse


Ob als Rohkost, gekocht oder im Ofen überbacken. Gemüse geht immer und soviel Du möchtest. Für eine normale Mahlzeit kannst Du dich am Tellerprinzip orientieren. Einen halben Teller Gemüse, ein Viertel Beilage, ein Viertel Fisch, Fleisch oder Tofu.


Vollkornprodukte

2. Verwende Vollkornprodukte


Hochwertige Vollkornprodukte lassen Deinen Blutzuckerspiegel nicht sofort in die Höhe schnellen und fördern die Verdauung. Greife daher lieber zu einem Vollkornbrot oder Vollkornbrötchen und tausche beim Backen das Auszugsmehl (z.B. Weizenmehl Typ 405) gegen ein hochwertiges Vollkornmehl wie z.B. Dinkelvollkornmehl.


Wasser

3. Trinke viel Wasser


Unser Körper benötigt täglich zwischen 2-3 Liter Flüssigkeit. Um den Durst zu löschen eignen sich hervorragend stilles Wasser oder ungesüßter Tee. Limonaden und Säfte solltest Du auf Grund des hohen Zuckergehalts eher meiden und Alkohl nur in Maßen kosumieren.


koche selbst

4. Koche frisch und selbst


Setze beim Kochen auf frische Zutaten und benutze frische Kräuter und Gewürze. Fertigsoßen und Bouillons bestehen meist immer aus Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und Aromen und verändern die Geschmacksnerven.


Wasser

5. Kaufe Bio-Produkte


Bio Lebensmittel enthalten von Grund auf weniger Zusatzstoffe und sind nicht gentechnisch verändert oder mit Pestiziden belastet. Zudem fördert der Kauf von Bio-Produkten die Umwelt und die Lebensmittel aus Bio-Anbau schmecken intensiver.


Verwendung<

6. Ess gute Fette


Gute Fette sind in Nüssen, Fisch und Avocados zu finden und enthalten essentielle Fettsäuren wie die Omega-3-Fettsäure. Die schlechten Fette (Transfette) verstecken sich vor allem in Fertiggerichten, Fast Food, Backwaren und Süßigkeiten.


Verwendung<

7. Lies die Zutatenliste


Achte beim Einkauf immer auf die Zutatenliste. Häufig verstecken sich chemische Zusatzstoffe oder unnötige Aromen, sowie Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker, die auch Allergien und Unverträglichkeiten auslösen können.


Geringer Salzkonsum

8. Meide hohen Salzkonsum


Bio Lebensmittel enthalten von Grund auf weniger Zusatzstoffe und sind nicht gentechnisch verändert oder mit Pestiziden belastet. Zudem fördern Bio-Produkte nachhalitig die Umwelt und manch einer behaupete, dass der Geschmack intensiver und besser ist.


Kein Fabrikzucker

9. Reduziere Industriezucker


Für Zucker gibt es über 90 verschiedene Namen und fast in jedem Lebensmittel versteckt sich unnötigerweise Zucker. Vorallem in Fertiggerichten, Backwaren und Fast Food ist raffinierter Zucker enthalten. Wer selbst backt kann den Fabrikzucker beispielsweise durch Kokosblütenzucker ersetzen.


Industrielebensmittel

10. Verzichte auf Industrieprodukte


Industrie-Lebensmittel werden häufig mit billigen Füllstoffen wie Aormen, raffiniertem Zucker und Zusatzstoffen hergestellt. Diese Zusatzstoffe können allergische Reaktionen auslösen und uns im schlimmsten Fall sogar krank machen.









4. Was hat Clean Eating mit Bio zu tun?

Der Konsum von Bio-Lebensmitteln erfüllt schon eine goldene Regel der „sauberen“ Ernährungsweise, denn Bio-Produkte sind nicht mit Pestiziden belastet oder gentechnisch verändert. In Bio-Lebensmitteln stecken von Grund auf weniger Zusatzstoffe erlaubt als bei konventionellen Produkten. So darf in einem konventionell hergestellten Lebensmittel bis zu 341 Zusatzstoffe zugesetzt werden, während in einem Bio-Lebensmittel bis zu 47 Zusatzstoffe zugelassen sind. Doch es geht noch besser – bei dem deutschen Anbauverband Demeter sind sogar nur 13 Zusatzstoffe erlaubt. Eine genauere Übersicht gibt es hier: Das Bio-Siegel vs. Demeter und Co. Der Einkauf von Bio-Lebensmitteln erleichtert die Ernährungsumstellung und bietet eine gute Grundlage, sich vollwertig und gesund zu ernähren.

Sind Bio-Lebensmittel wirklich teurer?

Der Großteil der Bio Lebensmittel unterscheidet sich preislich zu den konventionellen Produkten und Bio-Produkte sind somit teurer. Wer aber seine Ernährung langfristig umstellt und auf das Clean Eating Konzept setzt, kann trotzdem seinen Geldbeutel schonen. Süßigkeiten, Fast Food, Fertiggerichte und Backwaren sind sehr preisintensiv und sättigen nur kurzfristig. Vollwertkost hingegen füllt den Magen langfristig und sättigt anhaltend, ohne den Blutzuckerspiegel zu schnell in die Höhe zu treiben. Das bedeutet allgemein einen geringeren Nahrungskonsum und macht sich in der Haushaltskasse bemerkbar. Ebenfalls erwähnenswert ist der Umweltaspekt, der den Kauf von Bio-Lebensmitteln mit sich bringt. Wer Bio kauft unterstützt den nachhalitgen Anbau der Lebensmittel und fördert die Artenvielfalt.


Doch Vorsicht!

Natürlich Essen mit Clean Eating

Das Bio-Siegel steht nicht automatisch auch für eine gesunde Ernährung. Auch in Bio-Lebensmittel wird manchmal unnötig viel Zucker zugesetzt und die Verbraucher vermeintlich getäuscht. Ein Bio-Müsliriegel mit Zucker als erste oder zweite Zutat in der Zutatenliste hat nichts mit Clean Eating zu tun! Es ist deshalb wichtig beim Kauf von Lebensmitteln immer auf die Zutatenliste zu achten.

Hier ein Bespiel für ein Bio-Müsli, dass an zweiter Stelle Rohrzucker enthält und dem auch Vollmilchpulver zugesetzt ist. Eine Clean Eating Alternative wäre 1. Das Müsli selbst zu machen oder 2. ein Müsli ohne Zucker zu kaufen und nach belieben mit Honig oder Kokosblütenzucker zu süßen.

Zutatenliste eines Bio-Müslis mit Zucker an zweiter Stelle

Eine kleine Auswahl unserer Clean Eating Produkte


In unserem Shop findest Du ausschließlich Produkte ohne raffinierten Zucker, ohne Aromen oder Konservierungsstoffe und ohne Zusatzstoffe! Du kannst also bedenkenlos jedes Produkt kaufen ohne dir Sorgen zu machen und dir sicher sein, dass alle unser Produkte für das Clean Eating Konzept geeignet sind. Wir setzten auf 100% Natürlichkeit und Geschmack.

Bio Kokosblütenzucker Zip Doy, Eco-Fair, 200 g
Soul Spice

Bio Kokosblütenzucker "Zip Doy", Eco-Fair, 200 g

5,95 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
2,97 € pro 100 g
sofort verfügbar
Bio Leinsamen geschrotet, 250 g
Antersdorfer Mühle

Bio Leinsamen geschrotet, 250 g

1,55 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
6,20 € pro 1 kg
sofort verfügbar
Bio Buchweizen ganz, Demeter, 500 g
Donath Mühle

Bio Buchweizen ganz, Demeter, 500 g

2,85 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
11,40 € pro 1 kg
knapper Lagerbestand
Bio Mandelmus hell, 250 g
Terra Sana

Bio Mandelmus hell, 250 g

7,95 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
31,80 € pro 1 kg
sofort verfügbar
Bio Vollkorn Dinkelmehl, Biokreis, 1 kg
Antersdorfer Mühle

Bio Vollkorn Dinkelmehl, Biokreis, 1 kg

3,15 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
3,15 € pro 1 kg
sofort verfügbar
Bio Haselnussöl, aus Piemonter Haselnüssen, 100 ml
Altalanga

Bio Haselnussöl, aus Piemonter Haselnüssen, 100 ml

14,95 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
29,90 € pro 1 l
sofort verfügbar
Bio Tee Lichtyam® Morgentee lose, Demeter, 25 g
Andreashof

Bio Tee Lichtyam® "Morgentee" lose, Demeter, 25 g

5,45 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
21,80 € pro 100 g
sofort verfügbar
Bio Feinschnabel Würze Mediterran, 200 g
Feinschnabel

Bio Feinschnabel Würze "Mediterran", 200 g

6,85 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
3,43 € pro 100 g
knapper Lagerbestand
Bio Cashewnüsse ganze Kerne, Raw, 125 g
Weltpartner

Bio Cashewnüsse "ganze Kerne", Raw, 125 g

3,85 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
3,08 € pro 100 g
knapper Lagerbestand
Bio Mangostücke getrocknet, Demeter, 100 g
Flores Farm

Bio Mangostücke getrocknet, Demeter, 100 g

3,45 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
3,45 € pro 100 g
sofort verfügbar
Bio Kokosmehl, teilentölt, 500 g
Ölmühle Solling

Bio Kokosmehl, teilentölt, 500 g

4,95 €
inkl. 7% USt. , (GoGreen Paket versichert)
9,90 € pro 1 kg
momentan nicht verfügbar